veröffentlicht am 19. April 2016 in isolierte Hundehütte von

Hundehütte isoliert selber bauen

Wenn man mit dem Gedanken spielt, eine Hundehütte selber zu bauen, dann sollte man vor allem darauf achten, dass diese isoliert ist. Eine isolierte Hundehütte sorgt in den kalten Wintertagen für ausreichend Schutz vor Kälte. Sollten Sie sich für eine ganz simple Bauweise, ohne zusätzliche Isolierung entscheiden, so wird sich Ihr Vierbeiner nicht wohl fühlen und eher den Weg in die Wohnung suchen. Wenn Sie eine vollwertige Bauanleitung für eine isolierte Hundehütte, mit Skizzen, Stücklisten sowie anschaulichen Videos benötigen, dann klicken Sie auf den Link.

Probleme bei Fertighütten

Wer keine eigene isolierte Hundehütte bauen möchte, der muss auf die Angebote im Laden oder Internet zurückgreifen. Doch die Auswahl ist in den meisten Geschäften sehr dürftig, geschweige denn, ob man überhaupt einen speziellen Tierbedarfladen, der ein großes Sortiment für Hunde bietet, in seiner Nähe hat. Im Internet kann man sich nicht wirklich ein genaues Bild von den Hütten machen. Man muss sich auf die Produktbilder und Kundenmeinungen verlassen. Allerdings fällt die Einschätzung ob die Größe für den Hund geeignet ist, einem eher schwierig. Ein weiteres Problem ist die Isolierung. Die meisten Hundehütten, die man online kaufen kann, sind nicht isoliert. Diese sehen zwar sehr schick aus und sind auch im bezahlbaren Rahmen, sind jedoch nicht optimal für den Hund geeignet. Eine Hundehütte isoliert ist zwar auch erhältlich, allerdings kosten diese um einiges mehr und liegen häufig bei Preisen von 200-400€. Wer eine Hundehütte isoliert selber bauen möchte, kann hier eine Menge Geld sparen.

Isolierungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Wege die Hundehütte zu isolieren. Es stehen dabei diverse Dämmmaterialien zur Verfügung. Man unterscheidet hier zwischen künstlichen und natürlichen Materialien zur Dämmung, welche ihre Vor- und Nachteile haben, worauf wir im Folgenden eingehen werden.

Styrodur und Styropor

hundehütte isoliert selber bauenDie künstlichen Dämmmaterialien Styrodur und Styorpur haben den Vorteil, dass sie sehr kostengünstig und langlebig sind. Zudem sind diese wasserabweisend besitzen sehr gute Dämmeigenschaften, sodass ein guter Schutz vor Kälte gegeben ist. Allerdings ist der fossile Rohstoff leicht entzündbar und stellt zusätzlich ein Gesundheitsrisiko dar, wenn der Hund daran knabbert.

Schafswolle, Holzwolle etc.

isolierte Hundehütte bauenNatürliche Materialien wie Sägespäne, Schafs- und Holzwolle sowie Stroh sind dafür nachhaltige Stoffe, die gesundheitsschonend sind. Auch diese sind relativ kostengünstig zu erwerben. Haben jedoch den Nachteil, dass sie nicht sehr langlebig sind und die Reinigung sich schwieriger gestaltet. Zudem sind diese in der Regel auch nicht wasserabweisend.

Hundehütte isoliert selber bauen: Vorgehensweise

Um eine Hundehütte zu isolieren, sollte die Konstruktion der Hütte doppelte Wände beinhalten. Zwischen diesen wird ein Hohlraum gelassen, in welchem man das Dämmmaterial einfügt. Die Styrodur und Styropor Platten müssen auf die Maße des Hohlraums zugeschnitten und eingesetzt werden. Stroh oder ähnliches wird einfach in den Hohlraum gefüllt, sodass dieser ausreichend ausgefüllt ist. Achten Sie allerdings bei den natürlichen Rohstoffen darauf, dass diese hin und wieder gewechselt werden, da wie bereits oben erwähnt sich die Langlebigkeit in Grenzen hält. Hier findest du eine genaue Bauanleitung zum Bau einer isolierten Hundehütte. Neben den Wänden sollte auch der Boden isoliert sein, auf welchem der Hund sich breit macht. Vor allem an kalten Wintertagen kann Kälte durch den Boden dringen. Um dem entgegen zu wirken, kann man beispielsweise eine Thermodecke verwenden. In den nassen Wintermonaten ist davon allerdings eher abzuraten, da der Hund in dieser Zeit viel Dreck und Schlamm mit in die isolierte Hundehütte verschleppen könnte. Dadurch wird die Decke schnell nass und dreckig, fängt an zu schimmeln und ist der ideale Nährboden für Schädlinge. Wenn man nicht alle 2-3 Tage die Thermodecke waschen möchte, empfehlen wir auf ein anderes Dämmmaterial für den Boden zurückzugreifen. Hier kann beispielsweise Stroh verwendet werden. Dieses sollte aber auch hin und wieder mal gewechselt werden. Achten Sie zu Beginn darauf, ob Ihr Hund vielleicht eine allergische Reaktion auf das Stroh anzeigt. Sollte Ihr Vierbeiner häufiger Nasen- und Augenausfluss oder gerötete Bindehäute haben, empfehlen wir das Stroh zu entfernen.

Unterbau zum Schutz vor Kälte

Eine weitere Möglichkeit es dem Vierbeiner so angenehm wie möglich zu machen ist, eine Erhöhung der isolierten Hütte zu errichten, sodass diese nicht auf dem Boden aufliegt. Das kann über Stützpfeiler beispielsweise erreicht werden. Alternativ kann man auch eine Palette unter die Hundehütte legen. So wird der Hund vor eintretender Bodenkälte geschützt.

Eingang der Hütte

Ein weiter Aspekt der richtigen Isolierung ist der Eingang des Hundehäuschens. Durch diesen kann jederzeit Kälte dringen, trotz vermeintlich ausreichender Isolierung. Um der kalten Luft und dem Wind entgegen zu wirken, kann man einfach eine Art Vorhang vor die Tür hängen. Hier bieten sich beispielsweise einen Lamellenvorhang aus Kunststoff oder ein einfacher Teppich an.

Fazit zur Hundehütte isoliert

Wenn du eine Hundehütte selber bauen möchtest, ist es wichtig diese ausreichend zu isolieren. Andernfalls wird Ihr Hund immer wieder auf die Wohnung zurückgreifen, da die Hütte an kalten Tagen nicht ausreichend Schutz vor Kälte bieten kann. Wenn du neben dem Bau einer isolierten Hundehütte weitere Details zum Bauen haben möchtest, dann schau auf der Startseite vorbei, auf welcher du detailiertere Informationen zu dem Thema erhältst. Wir hoffen wir konnten dir zum Thema Hundehütte isoliert mit unserem Beitrag weiterhelfen.


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